Im Blog Limburg-Mangu schreibe ich über meine Aufenthalte in Kenia, speziell in dem kleinen Ort Mang'u, der sich ca 50km nördlich
von Nairobi befindet.
Mang'u besteht hauptächlich aus einer langen Strasse, auf deren beiden Seiten sich, meist hinter Maisanpflanzungen, die Häuser
der dort lebenden Familien befinden. Weiter gibt es noch an einer Strassenkreuzung einen kleinen Marktflecken mit Obst- und
Gemüseständen, einem Metzger, einem Friseur, einer kleinen Tankstelle, einer Art Baumarkt einem Kiosk und einem Internet Cafe.
Daneben sind hier auch noch einige Schulen angesiedelt.

Achja...eine Kneipe gibts auch noch.

Samstag, 14. Oktober 2017

Fruchtiges Frühstück

Heute gabs mal ein schönes leckeres Frühstück, bestehend aus einem Fruchtsalat aus Kiwani, Banane, Papaya, Melone, Avocado, Orangensaft und Maracuja.
Ausser der Wassermelone und der Orange stammt alles aus unserem Garten.
Dazu gabs Pfannkuchen. Die dafür benutzten Eier stammten auch von den eigenen Hühnern die hier den ganzen Tag durch den Garten laufen.












Sonntag, 2. April 2017

Kihubano Zeremonie

Diese Zeremonie wird bei den Kikuyu in Kenia durchgeführt. Damit bedankt sich die Tochter bei ihrer Mutter für alles was sie für sie getan und ihr beigebracht hat. Als Zeichen ihrer Dankbarkeit bekommt die Mutter von ihrer Tochter neue Kleidung.

Dieses Video entstand im März 2017 in Kamwangi/Kenia

Donnerstag, 23. März 2017

Schmuck aus Glasperlen

In Kenia tragen sehr viele ein Armband mit den kenianischen Landesfarben an ihrem Handgelenk. Meines ist nach etwa 5 Jahren, in denen ich es ununterbrochen getragen habe, leider gerissen. Ich hatte es damals in Nairobi auf dem Massaimarkt gekauft.
In Thika findet man viele Massai, die diese Armbänder und anderen Schmuck anbieten. Doch diesmal wollte ich etwas anderes.
Also machte ich mich auf die Suche und stiess schließlich, nach etlichen Hinweisen, auf diese zwei Schwestern die in der Nähe des Jamhuri-Marktes am Rande der Straße einen kleinen Stand haben. Hier sitzen sie den ganzen Tag, knüpfen Armbänder und andere Schmuckstücke, wie Ringe, Schlüsselanhänger, Gürtel und Halsketten, und warten auf Kunden.







Außer den Standard-Designs fertigen sie auch nach Kundenwünschen Dinge an. Damit es bei Landesfarben keine Missverständnisse gibt, haben sie eine Karte mit den gängigsten Landesflaggen zur Hand.





Auch Sandalen werden mit entsprechenden Designs angefertigt.



Ich ließ mir diesmal ein Armband in Schwarz-Rot-Gelb mit meinem Amateurfunk-Rufzeichen anfertigen



Donnerstag, 23. Februar 2017

Update Rote Bananen

Als ich Anfang Oktober nach Kenia kam, fand ich diese roten Bananen vor, die wir vor etwa drei Jahren gepflanzt hatten. Es war das Erste Mal, daß ich rote Bananen sah.



Nach etwa 4 Monaten war Anfang Februar die rote Farbe fast verschwunden und als sich 2 Wochen später die Vögel für die Bananen zu interessieren begannen, schnitten wir kurzerhand die Bananenstaude ab. Diese Aufgabe übernahm Paul, unsere helfende Hand im Garten.



Da diese Pflanze sowieso keine Frucht mehr tragen wird, ist dieser radikale Schnitt auch kein Problem, denn in der Zwischenzeit haben sich genügend neue Ableger gebildet, die für weitere Ernten sorgen dürften.



Der Stammm und die Blätter der Pflanze bringen unseren Kühen und Schafen eine kleine Abwechslung in den Speiseplan. Diese fast grünen Bananen hängen wir nun in einen Sack gehüllt in einem Lagerraum auf.



Nach ca. 2 Wochen hat sich die Farbe der Frücht wieder verändert. Die Schalen leuchten nun in einem schönen Orange, das an einem Ende wieder fast zu Rot wird.



Innen haben sie die gewohnte helle Farbe, wie wir sie auch von den Bananen in unseren Supermärkten kennen. Die Banane hat allerdings nicht den typischen Bananengeruch, vielmehr erinnert mich dieser an den Geruch reifer Birnen.

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Ausflug zum Lake Nakuru

Am 10. Dezember machten wir einen Ausflug zum Lake Nakuru. Unterwegs machten wir Stop am Äquator und ließen uns die angebliche Auswirkung der Corioliskraft auf einen Wasserstrudel zeigen. Wikipedia und andere Quellen im Internet sagen, daß das Gezeigte auf einem Taschenspielertrick beruht.
Wie dem auch sei, es hat Spaß gemacht der Vorführung zu folgen.
Danach gings noch zu den Thomsons Falls bei Nyahururu und am nächsten Tag besuchten wir den Lake Nakuru Nationalpark.

Samstag, 12. November 2016

Njama Choma

Als ich vor kurzem mit einem Matatu nach Hause fuhr, mussten wir vor einer Kreuzung wegen eines Staues halten. Dabei sah ich auf der einen Straßenseite ein neues Restaurant, Buffalo Grill. Der Fahrer schaut auch gebannt dorthin.
Fünf große Grillstationen gab es dort an der Frontseite und dahinter war eine ganze Menge Tische, die fast alle besetzt waren. Je länger wir dort warteten und dem Treiben zusahen, umso hungriger wurde ich und ich beschloß, daß wir dort einmal essen müssten.
Gesagt - getan. Am Montag fuhren wir also nach Thika und gingen auf direktem Weg zu dem Grill-Restaurant. Jeder Grillmeister versuchte sofort uns an seinen Grill zu locken.



Als wir uns für einen entschieden hatten, ging es erst zu den Waschbecken und es galt die Hände zu waschen. Gegessen wird Njama Choma, um das handelt es sich hier, mit den Fingern. Danach gings wieder zum Grill und wir bekamen einige kleine Fleischstückchen zum Probieren.



Daraufhin wählten wir die Stücke aus, die uns am besten geschmeckt hatten, insgesamt drei Kilo Ziegenkeule und Ziegenrippe für vier Personen. Nun gings auf die Suche nach einem freien Tisch. Eine der Bedienungen nahm die restliche Bestellung auf, Pommes Frittes, Ugali (*1, Kachumbari (*2 und die Getränke.



Der Griller kam nun mit zwei großen Holzbrettchen zu uns an den Tisch. Auf einem lag unser bestelltes Grillgut. In einer Hand hielt er sein Messer, die andere Hand steckte in einem Plastikbeutel. Mit dieser Hand hielt er jeweils das Fleisch fest, das er von den Knochen löste und in kleine mundgerechte Stücke zerschnitt.



Die Stücke wurden auf die beiden Bretter verteilt und wir griffen mit den Fingern zu. Chilli- und Tomatensauce gabs als Dipp dazu. Nach etwa einer Stunde war unsere Mahlzeit beendet.



Wir baten die Bedienung, die Knochen für unseren Hund Lucy einzupacken und sie kam kurz darauf mit einem Beutel voller Knochen zurück, die sie auch von anderen Tischen abgeräumt hatte. Lucy und ihre fünf Jungen bekamen also auch noch etwas von unserem Festmahl ab.

*1 Ugali ist ein, aus Maismehl und Wasser hergestellter, schnittfester Brei, der zu den verschiedensten Gerichten gegessen wird.
*2 Kachumbari ist ein Salat aus Tomaten, roten Zwiebeln, Chilli, Salz, Pfeffer und Zitronensaft.

Montag, 24. Oktober 2016

Kleiner Überblick ums Haus

Nachdem wir das Problem mit den Ameisen ein bisschen in den Griff bekommen haben, hier mal ein kleiner Blick in unseren Hof und Garten.
Als erstes ist da das Blumenbeet direkt vor dem Haus. Gleich daneben ist eine kleine Bank auf der meist das aus dem Garten stammende Gemüse küchenfertig gemacht wird oder mit Besuchern aus der Nachbarschaft die neuesten Ereignisse besprochen werden.



Neben Tomaten, Kräutern, Zuckerrohr und Blattgemüse, steht auch ein neuer Papayabaum, der schon erste Früchte trägt, in unserem Küchengarten. Bis zur Reife der Früchte wird noch eine Weile vergehen.



Direkt an der Außenmauer haben wir vor wenigen Jahren Bananen angepflanzt. Eine davon ist etwas besoderes. Es handelt sich um eine rote Banane, deren Früchte ich dieses Jahr zum ersten Mal sehe. Nach der Ernte werde ich diese Bananen sicher noch einmal zum Thema mache.



Das ist Paul. Er hilft uns die Tiere zu versorgen und hat hier gerade Futter mit dem Motorrad herangeschaft.
Das Motorrad ist mit den vier Säcken noch sehr leicht beladen. Auf den Straßen sieht man hier oft sehr viel abenteuerlichere Transporte.